Pál Benko
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Pál Benko

* 15.07.1928 in Amiens, Frankreich
† 26.08.2019
Erstellt von
Angelegt am 27.08.2019
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Gedenkkerze

War ein guter

Entzündet am 28.08.2019 um 13:17 Uhr

Weblinks

27.08.2019 um 10:10 Uhr von Redaktion

 

 

Commons: Pál Benko – Sammlung von Bildern

Rezension seiner Autobiografie

Nachspielbare Schachpartien von Pál Benko auf chessgames.com (englisch)

Kompositionen von Pál Benkö auf dem PDB-Server

Werke

27.08.2019 um 10:09 Uhr von Redaktion

 

Pal Benko und Jeremy Silman: Pal Benko. My Life, Games and Compositions. Los Angeles 2003.

Studienkomponist

27.08.2019 um 10:08 Uhr von Redaktion

 

Pál Benko war eine anerkannte Autorität im Endspiel. Er komponierte Endspielstudien und Schachaufgaben und ist Internationaler Meister für Schachkompositionen. Jahrzehntelang hatte er eine Kolumne im Magazin Chess Life, das von der United States Chess Federation herausgegeben wird. 1993 wurde er in die US Chess Hall of Fame aufgenommen. 2003 veröffentlichte er eine Autobiografie unter dem Titel My life, games and compositions (ISBN 1-890085-08-1).

 

Pál Benko

Magyar Sakkélet, 1981

1. Preis

 abcdefgh 

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 abcdefgh 

Weiß zieht und gewinnt

Lösung:

Der e-Bauer muss vor dem Turm geschützt werden, wird er geschlagen, so ist die Stellung remis. Es hilft nicht 1. Kf7? Te1 2. Le6 Tf1+ 3. Kg8 Tg1+ 4. Kh8 Tg7 5. e8D Th7+ 6. Kg8 Th8+ 7. Kxh8 patt und die Unterverwandlung führt nach 5. e8T Tf7! 6. Lxf7 patt oder 6. Lg4 Th7+ 7. Kg8 durch die Gabel Tg7+ zum Remis. Deshalb besser

 

1. Le6 Kg7 1. … Td1 2. h5 Kg7 3. h6+ Kh7 4. Lf5+ Kg8 5. h7+ Kg7 6. h8D+ Kxh8 7. Kf7 Te1 8. Le6 Tf1+ 9. Kg6 gewinnt

2. Kd7 Td1+

3. Kc6 Tc1+

4. Kd5 Td1+ Nun nicht 5. Kc4 Tc1+ 6. Kd3? Tc8! 7. Lxc8 Kf7 mit Remis (falscher Läufer)

5. Ke5! Te1+

6. Kf5 Tf1+

7. Kg5 Tg1+ 7. … Tf8 8. exf8D+ Kxf8 9. Kf6 sperrt den schwarzen König vom Umwandlungsfeld ab

8. Kh5 und die Umwandlung entscheidet.

 

Weiß könnte jedoch auch die Route über d7–c7–d6–e5 nehmen oder 5. Ke4 spielen.

Turnierspieler

27.08.2019 um 10:06 Uhr von Redaktion

 

Im englischen Sprachraum ist er unter Pal Benko bekannt. Diese Schreibweise wird vom Weltschachbund, in Schachdatenbanken und zumeist auch in der deutschen Presse verwendet.

 

Pál Benko gewann 1948 die ungarische Meisterschaft. Im Oktober 1957 emigrierte er in die USA. 1958 wurde er vom Weltschachbund FIDE zum Großmeister ernannt. Er nahm 1959 und 1962 an den Kandidatenturnieren zur Weltmeisterschaft teil. 1970 qualifizierte er sich für das Interzonenturnier in Palma de Mallorca, verzichtete jedoch zugunsten von Bobby Fischer auf eine Teilnahme, der deshalb 1972 Weltmeister werden konnte. Benko gewann achtmal die offenen US-Meisterschaften. Benko nahm an sieben Schacholympiaden teil, 1956 in Moskau erreichte er mit der ungarischen Mannschaft den dritten Platz, 1962 bis 1972 spielte er in der Mannschaft der Vereinigten Staaten. Er erreichte als bestes Ergebnis 1966 in Havanna den zweiten Platz, in der Einzelwertung erzielte er 1962 in Warna das zweitbeste Ergebnis am zweiten Brett.

 

Mitte der 1990er Jahre spielte er für den Verein SK Göggingen in der deutschen 2. Bundesliga. In Ungarn spielte Benko in den 1970er und 1980er Jahren für Spartacus Budapest, mit dem er 1982 den European Club Cup gewann, und von 2002 bis 2005 für Vasas SC Novák.

 

Es sind einige Schacheröffnungen nach ihm benannt, wie das Benko-Gambit (auch Wolga-Gambit oder Wolga-Benko-Gambit) und im Englischen die „Benko-Eröffnung“ (Benko Opening) 1. g3, im deutschen Sprachraum ist dafür die Bezeichnung Königsfianchetto gebräuchlich. Im Kandidatenturnier 1962 eröffnete Benko 11 seiner 14 Weiß-Partien mit dem seltenen Zug 1. g3, erzielte damit allerdings nur einen Sieg – gegen Bobby Fischer – und verlor damit gegen Paul Keres sowie den späteren Weltmeister Tigran Petrosjan.

 

Seine beste historische Elo-Zahl von 2687 erreichte er im Dezember 1958. Benko hatte seit der Ungarischen Mannschaftsmeisterschaft 2004/05 keine gewertete Partie mehr gespielt.

 

Bei der Schachweltmeisterschaft der Senioren 1992 belegte er den dritten Platz.

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